Ein bewegender Kinoabend

Diagnose Demenz – ein Schrecken ohne Gespenst" berührt die Herzen der Zuschauer

Es war ein Abend voller Emotionen, der das Publikum tief berührte und lange nachwirkte. Am Donnerstagabend lud "Home Instead"-Betreuungsdienste Späth gemeinsam mit der Kathinka Platzhoff Stiftung und Gesundes Hanau e.V. ins KINOPOLIS Hanau ein, um die Filmdokumentation "Diagnose Demenz – ein Schrecken ohne Gespenst" zu präsentieren.

Die Veranstaltung zog zahlreiche Besucher an – darunter auch Sponsoren aus Hanau und Umgebung, wie das Gesundheitszentrum Westpark und Actiovita. Gemeinsam erlebten sie einen Abend, der nicht nur informierte, sondern vor allem eines tat: die Seele berührte.

Guido Späth, Initiator des Abends, eröffnete die Veranstaltung mit warmen, persönlichen Worten vor dem roten Kinovorhang und gab die Bühne danach an Frau Dr. Weiland, Oberärztin der Neurologie im Klinikum Hanau. Sie teilte ihr umfassendes Fachwissen über Demenz, ordnete das Thema medizinisch ein und legte wichtige Fakten dar.

Dann betrat Regisseur Günter Roggenhofer die Bühne – und schon seine einleitenden Worte gaben eine Vorahnung, wie emotional und herzergreifend die Dokumentation für die Zuschauenden werden würde. "Ich war einer von denen, der am Anfang schwer versagt hat. Der die Mama immer wieder unter Druck gesetzt hat, weil ich es nicht ertragen konnte, dass der stärkste Mensch in meinem Leben – meine Mutter – plötzlich so schwach wurde."

Der Film selbst führte die Zuschauer durch sieben Jahre des Lebens der Familie Roggenhofer – durch Momente der Verzweiflung, der Ohnmacht, aber auch der tiefen Liebe. Auf eindrucksvolle Weise zeigte die Dokumentation, wie sich das Leben mit einer Demenzdiagnose verändert und welche Herausforderungen, aber auch welche unerwarteten Glücksmomente sich daraus ergeben können. Besonders bewegend: Die Familie blickt heute trotz aller Hürden voller Dankbarkeit auf diese Zeit zurück und bezeichnet sie als "die intensivsten und schönsten Jahre ihres Lebens". Eine Aussage, die den Raum für einen Moment in vollkommene Stille tauchte – so tief berührt waren die Zuschauer.

Günter Roggenhofer und seine Frau Anna haben den Film bereits über 240 Mal präsentiert – und doch ist jede Vorführung ein neues, intensives Erlebnis. Ihre Botschaft ist klar: Demenz ist kein Ende, sondern eine Herausforderung, die mit Würde, Liebe und Geduld gemeistert werden kann.

Ein Kinoabend, der nicht nur aufklärte, sondern Herzen öffnete und einen tiefen Eindruck hinterließ.

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